Evangelische Gemeinden werden vom Presbyterium geleitet. Es besteht aus den Pfarrern und
Pfarrerinnen der Gemeinde und gewählten Gemeindegliedern und Mitarbeiter/innen.

Vorsitzende des Dorper Presbyteriums ist zur Zeit

                   Pfarrer Klaus Hoffmann,  Am Wittenberg 15, Tel.: 810177

Stellvertretender Vorsitzende ist           Stephan Hergert,      Meisenhof 3,         Tel.: 221 399 77

Die Mitglieder des Dorper Presbyteriums: Alle erreichbar unter: "nachname"@evangelisch-dorp.de

 

Iris
Iris Borlinghaus-Neumann

 
Norbert
Norbert Esser

 
Henke
Michael Henke

 
Limbeck
Nicole Limbeck

 
Pollmann
Angelika Pollmann
Diakonie-Kirchmeisterin

 
Stefan
Stefan Schmitz
Finanzkirchmeister  

 
Weiß
Maren Weber

 
Pietschmann
Lothar Pietschmann
Gemeindemanager

 

 

 

Bergfeld
Gabi Bergfeld

 
Andrea
Andrea Enders
 

 
Hartung
Ralf Hartung

 
Hergert
Stephan Hergert

 
Möller
Joana Möller

 
Kirsten
Kirsten Pistor

 
Claudia
Claudia Seiffert

 
Gerold
Gerold Schröter
Küster

 
 

 


NN: Vorsitzende Jugendausschuß

Pfarrer Römelt: Vorsitzender Ausschuß für Theologie, Gottesdienst und Kirchenmusik

NN: Vorsitz des Kindergartenausschusses

NN: Vorsitzende des Öffentlichkeitsauschusses

Angelika Pollmann: Vorsitzende des Diakonieausschusses

Verständnis eines Presbyteriums: nach oben

Nicht alt aussehen im Ehrenamt: Presbyterinnen und Presbyter
„Presbyter ist altgriechisch für Gemeindeältester. Bereits seit der Antike ist diese Bezeichnung als Titel für Amtsträger bekannt. Wählbar ist jedes Gemeindemitglied, das mindestens 18 Jahre alt ist und im Wahlverzeichnis der Gemeinde steht. Das Presbyteramt ist ein Ehrenamt, für das es keine Bezahlung gibt. Gewählt werden die Presbyterinnen und Presbyter für vier Jahre. Im Rheinland darf wählen, wer Mitglied einer Kirchengemeinde und 16 Jahre alt oder konfirmiert ist. Die Kandidatinnen und Kandidaten für das Presbyteramt müssen mindestens 18 Jahre alt und „zur Leitung und zum Aufbau einer Kirchengemeinde geeignet sein, heißt es im Presbyterwahlgesetz.

Die Regierung der Gemeinde: Das Presbyterium

Das Presbyterium ist das gewählte Leitungsgremium in jeder Gemeinde der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Es ist kein Parlament, sondern die Regierung der Gemeinde. Neben Gemeindemitgliedern gehören ihm Mitarbeiterpresbyterinnen oder -presbyter und Pfarrerinnen oder Pfarrer an. Alle Presbyteriumsmitglieder sind gleichgestellt. Ihre Anzahl richtet sich nach der Größe der Kirchengemeinde. Das Presbyterium entscheidet im Rahmen der Kirchenordnung über alle verwaltungstechnischen, finanziellen, rechtlichen und religiösen Angelegenheiten. Es wählt aus seiner Mitte eine Person für den Vorsitz und für die Stellvertretung, Personen für bestimmte Ämter (Finanzen, Bauten, Diakonie usw.) und Ausschüsse, die die Beratungen des Presbyteriums vorbereiten.
Die Gemeindemitglieder haben das Recht, die Zusammensetzung des Presbyteriums zu bestimmen. Wahlen entscheiden darüber, wer zusammen mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer in den nächsten vier Jahren die Gemeinde leitet. Danach können sich die Presbyteriumsmitglieder erneut zur Wahl stellen. Auf diese Weise ist für den nötigen Wechsel, aber auch für Kontinuität im Leitungsamt gesorgt.

Von der Gemeinde her aufgebaut: Presbyterial-synodale Ordnung

Die Evangelische Kirche im Rheinland ist presbyterial-synodal (aus griechisch Älterer, Ältester und „gemeinsamer Weg, Versammlung) verfasst. „Presbyterial-synodal bedeutet, dass sich die Kirche von unten, von der Gemeinde her aufbaut. Die Kirchengemeinden sind in Kirchenkreisen zusammengeschlossen und in der Landeskirche miteinander verbunden. Die Leitung liegt auf allen Ebenen bei den jeweils gewählten Mitgliedern der Leitungsgremien und geschieht grundsätzlich in Gemeinschaft. Die presbyterial-synodale Verfassung ist dabei nicht mit demokratischen Prozessen zu verwechseln. Evangelische Christinnen und Christen sind nur an die Heilige Schrift und ihr Gewissen gebunden. Die gewählten Mitglieder der Leitungsgremien haben kein Mandat (Auftrag, Vollmacht) ihrer Wähler und Wählerinnen. Sie sind aber an die Gemeinschaft der Brüder und Schwestern gewiesen und ihr verpflichtet. Das ist von Gewicht für Entscheidungsabläufe.
Es geht in den Entscheidungsprozessen nicht um Mehrheiten, sondern um Einmütigkeit. Einmütigkeit ist hier als Prozess zu verstehen und bezeichnet das Ziel des Bemühens um innere Gemeinsamkeit. Presbyterinnen und Presbyter sind zusammen mit allen, die in dieser Kirche Leitungsverantwortung tragen, auf einem gemeinsamen Weg, unterwegs zur Wahrheit und demjenigen entgegen, der sich der Weg und die Wahrheit nennt (Joh 14,6).

Unsere Maßstäbe dafür finden wir im Neuen Testament: nach oben

Apg. 20, 28 - 32: 28 Gebt Acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, die der Heilige Geist eurer Aufsicht und Leitung anvertraut hat! Seid treue Hirten der Gemeinde, die Gott durch das Blut seines eigenen Sohnes für sich erworben hat!
29 Denn ich weiß, wenn ich nicht mehr unter euch bin, werden gefährliche Wölfe bei euch eindringen und unter der Herde wüten.
30 Aus euren eigenen Reihen werden Männer auftreten und mit ihren verkehrten Lehren die Jünger und Jüngerinnen zu verführen suchen, sodass sie nicht mehr dem Herrn, sondern ihnen folgen
31 Darum gebt Acht und denkt daran, dass ich mich drei Jahre lang bei Tag und Nacht, oft unter Tränen, um jeden und jede in der Gemeinde bemüht habe.
32 Nun stelle ich euch unter den Schutz Gottes und unter die Botschaft seiner rettenden Gnade. Durch sie wird er eure Gemeinde im Glauben reifen lassen und ihr das ewige Erbe schenken, gemeinsam mit allen anderen, die er zu seinem heiligen Volk gemacht hat.
I.Petrus 5,1-4 : 1 Ich wende mich nun an die Ältesten unter euch. Ich bin selbst Ältester der Gemeinde, und ich habe teil an den Leiden von Christus wie an seiner Herrlichkeit, die bald offenbar werden wird. Deshalb ermahne ich euch:
2 Leitet die Gemeinde, die Herde Gottes, die euch anvertraut ist, als rechte Hirten! Kümmert euch um sie, nicht weil es eure Pflicht ist, sondern aus innerem Antrieb, so wie es Gott gefällt. Tut es nicht, um euch zu bereichern, sondern aus Hingabe.
3 In eurem Verantwortungsbereich führt euch nicht als Herren auf, sondern gebt euren Gemeinden ein Vorbild.
4 Dann werdet ihr, wenn der oberste Hirt kommt, den Siegeskranz erhalten, der nie verwelkt.
2.Tim. 4,1-5 : 1 Ich ermahne dich nachdrücklich vor Gott und vor Jesus Christus, der alle Menschen richten wird, die Lebenden und die Toten! Ich beschwöre dich, so gewiss Christus erscheinen und seine Herrschaft aufrichten wird:
2 Verkünde den Menschen die Botschaft Gottes, gleichgültig, ob es ihnen passt oder nicht! Rede ihnen ins Gewissen, weise sie zurecht und ermutige sie! Werde nicht müde, ihnen den rechten Weg zu zeigen!
3 Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre unerträglich finden und sich Lehrer nach ihrem Geschmack aussuchen, die sagen, was ihnen die Ohren kitzelt.
4 Sie werden nicht mehr auf die Wahrheit hören, sondern sich fruchtlosen Spekulationen zuwenden.
5 Du aber musst in jeder Hinsicht ein klares Urteil behalten. Mach dir nichts daraus, wenn du dafür leiden musst. Erfülle deinen Auftrag als Verkünder der Guten Nachricht; tu deinen Dienst mit ganzer Hingabe.
Apg. 6,1-4 : 1 Die Gemeinde wuchs und die Zahl der Jünger und Jüngerinnen wurde immer größer. Da kam es um eben diese Zeit zu einem Streit zwischen den Griechisch sprechenden Juden in der Gemeinde und denen mit hebräischer Muttersprache. Die griechische Gruppe beschwerte sich darüber, dass ihre Witwen bei der täglichen Verteilung von Lebensmitteln benachteiligt würden.
2 Da riefen die Zwölf die ganze Gemeinde zusammen und sagten: »Es geht nicht an, dass wir die Verkündigung der Botschaft Gottes vernachlässigen und uns um die Verteilung der Lebensmittel kümmern.
3 Darum, liebe Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer aus, die einen guten Ruf haben und vom Geist Gottes und von Weisheit erfüllt sind. Ihnen wollen wir diese Aufgabe übertragen.
4 Wir selbst werden uns auch weiterhin mit ganzer Kraft dem Gebet und der Verkündigung der Botschaft Gottes widmen.«
Röm.12,1/2 : 1 Brüder und Schwestern, weil Gott so viel Erbarmen mit euch gehabt hat, bitte und ermahne ich euch: Stellt euer ganzes Leben Gott zur Verfügung! Bringt euch Gott als lebendiges Opfer dar, ein Opfer völliger Hingabe, an dem er Freude hat. Das ist für euch der »vernunftgemäße« Gottesdienst.
2 Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an. Lasst euch vielmehr von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird. Dann könnt ihr euch ein sicheres Urteil bilden, welches Verhalten dem Willen Gottes entspricht, und wisst in jedem einzelnen Fall, was gut und gottgefällig und vollkommen ist.
1.Tim.4,15/16 : 15 Mühe dich um das, was dir aufgetragen ist, damit deine Fortschritte allen sichtbar werden.
16 Achte auf dein Leben und auf deine Lehre; überprüfe sie beide ständig. Dann wirst du dich selbst retten und die, die dir zuhören.
Mt. 18,15-17 : 15 »Wenn dein Bruder und das gilt entsprechend für die Schwester ein Unrecht begangen hat, dann geh hin und stell ihn unter vier Augen zur Rede. Wenn er mit sich reden lässt, hast du ihn zurückgewonnen.
16 Wenn er aber nicht auf dich hört, dann geh wieder hin, diesmal mit ein oder zwei anderen; denn jede Sache soll ja aufgrund der Aussagen von zwei oder drei Zeugen entschieden werden.
17 Wenn er immer noch nicht hören will, dann bring die Angelegenheit vor die Gemeinde. Wenn er nicht einmal auf die Gemeinde hört, dann behandle ihn wie einen Ungläubigen oder Betrüger.
Jak. 5,14/15 : 14 Wer von euch krank ist, soll die Ältesten der Gemeinde rufen, damit sie für ihn beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben.
15 Ihr vertrauensvolles Gebet wird den Kranken retten. Der Herr wird die betreffende Person wieder aufrichten und wird ihr vergeben, wenn sie Schuld auf sich geladen hat.
2.Tim. 3,15-17 : 15 und du kennst auch seit deiner Kindheit die Heiligen Schriften. Sie können dich den Weg zur Rettung lehren, die dir zuteil wird durch den Glauben, der sich auf Jesus Christus gründet.
16 Sie dienen dir aber auch bei deiner Aufgabe als Lehrer der Gemeinde. Denn jede Schrift, die von Gottes Geist eingegeben wurde, ist nützlich für die Unterweisung im Glauben, für die Zurechtweisung und Besserung der Irrenden, für die Erziehung zu einem Leben, das Gott gefällt.
17 Mit den Heiligen Schriften in der Hand ist der Mensch, der sich Gott zur Verfügung gestellt hat, ausgerüstet für alle Aufgaben seines Dienstes.

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